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24.10.2016

Forschungsprojekt: Einführungsstrategien für Industrie 4.0 – Projekt INLUMIA gestartet

Das Projektkonsortium von INLUMIA bei der Kick-Off-Veranstaltung im Heinz Nixdorf Institut. ©Fraunhofer IEM

Industrie 4.0 eröffnet für die Unternehmen in Deutschland vielfältige Möglichkeiten zur Leistungssteigerung. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gilt, nicht das grundsätzlich Mögliche einzuführen, sondern das für das Unternehmen Notwendige.

Welche Anwendungen von Industrie 4.0 sind für KMU sinnvoll? Wie lassen sie sich so einführen, dass die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu kurz kommen? Damit beschäftigt sich das Projekt „INLUMIA – Instrumentarium zur Leistungssteigerung von Unternehmen durch Industrie 4.0“. Am 29. August startete das Forschungsprojekt mit einem Kick-Off im Heinz Nixdorf Institut in Paderborn.

Industrie 4.0 bietet zahlreiche neue Möglichkeiten zur Leistungssteigerung. Gerade für KMU ist es eine Herausforderung, richtig einzuschätzen, welche Anwendungen ihnen tatsächlich einen Mehrwert bringen. INLUMIA unterstützt dabei, produzierende Unternehmen des Maschinenbaus und verwandter Branchen im globalen Wettbewerb durch Industrie 4.0 nachhaltig zu positionieren. „Es wird ein Instrumentarium entwickelt, mit dessen Hilfe KMU feststellen können, welche Industrie 4.0-Maßnahmen für sie passen und leistungssteigernd eingesetzt werden können. Unterteilt in die drei Dimensionen Mensch, Technik und Business bietet unter anderem ein Quick-Check einen ersten Überblick, welchen Leistungsstand im Kontext von Industrie 4.0 Unternehmen in ihrer Branche schon erreicht haben“, erläutert Christian Dülme, Projektleiter von INLUMIA.

Das Instrumentarium besteht aus einem Vorgehensmodell, einer Wissensbasis wie z.B. Umsetzungsmuster für Industrie 4.0, Verfahren der Partizipation und Qualifizierung der betroffenen Mitarbeiter sowie Werkzeuge und Methoden. Die Entwicklung von Technologien, Märkten und Geschäftsumfeldern wird dabei vorausgedacht. Den Unternehmen wird es dadurch ermöglicht, nicht nur auf das heute Offensichtliche zu reagieren, sondern auch die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. Validiert wird das Instrumentarium in sechs Pilotprojekten mit Industriepartnern.

Das Verbundprojekt aus 11 Partnern wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung NRW (EFRE.NRW) mit einem Fördervolumen von rund 2,5 Millionen Euro unterstützt. Betreut wird das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren durch den Projektträger Jülich.

myview bringt sich ein

Ziel der Entwicklungen der myview im Querschnittsprojekt "Werkzeugunterstützung" ist die Bereitstellung der Werkzeugunterstützung der Methodik sowie die Schaffung einer vernetzten, erweiterbaren und dynamischen Wissensbasis als Grundlage für eine Recommendation Engine im Kontext Industrie 4.0-Benchmark.